30. Juni 2017

Sommerpause bei den Gifhorner Linken

Unser Büro in der Braunschweiger Straße 13 ist am 28. Juli wieder für Sie geöffnet

Natürlich erreichen Sie uns weiterhin über Mail und Telefon.


 

 

10. Mai 2017

Gedenkveranstaltung der Gifhorner Linken am 8. Mai 2017

Forderung nach gesetzlichem Feiertag erneuert

Zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus hatten die Linken im Kreisverband Gifhorn am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, zu einer Gedenkveranstaltung auf dem evangelischen Friedhof in Gifhorn aufgerufen.

Neben Mitgliedern des Kreisverbandes waren auch interessierte Bürger dabei. Es gab einige Minuten des Innehaltens an den Gräbern deutscher Kriegsopfer, an den Grabsteinen russischer Staatsangehöriger und an den Gräbern ungarischer Kriegstoter. Die Gedenkrede wurde durch Klaus Brinmann am Grab von Max Habermann, der zum engeren Kreis des deutschen Widerstandes vom 20. Juli 1944 gehörte, verlesen.

Den Text der Rede finden Sie am Ende dieser Zeilen. In diesem wird auch noch einmal die Forderung der Linken deutlich, den 8. Mai zu einem gesetzlichen Feiertag zu erklären.


Martina Bodenstein am Grab der russischen Kriegsopfer
Andreas Stolz beim Niederlegen von Blumen am Grab der ungarischen Toten
Viktor Neufeld beim Ablegen von Blumen auf dem Grab von Max Habermann
Klaus Brinkmann beim Verlesen unserer Gedenkrede
Interessierte Mitglieder und Bürger
26. April 2017

Zum 8. Mai: Gifhorner Linke besucht Gräber von Opfern des Nationalsozialismus

Niemals Vergessen: Zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Am Montag, den 8. Mai wollen wir uns um 17.30 Uhr auf dem Parkplatz des evangelischen Friedhofs in Gifhorn treffen.

Wir möchten vor dem Hintergrund dieses historischen Datums einige Gräber von Kriegsgefallenen und von Opfern des Nationalsozialismus aufsuchen und ihnen mit Blumen gedenken. Auch du bist/Sie sind recht herzlich eingeladen mit uns dabei zu sein.


Anschließend werden wir gemeinsam eine Veranstaltung des Bündnisses "Bunt statt Braun" in Zusammenarbeit mit Frau U. Stockmann (Bad Harzburg) und dem Team des Gifhorner Mehrgenerationenhauses im Gifhorner Mehrgenerationenhaus, Steinweg 20 besuchen. Um 19.00 Uhr findet dort ein Abend mit den Historikern Dr. Manfred Grieger und Steffen Meyer statt.

Eine Ausstellung des Gifhorner Bündnisses Bunt statt Braun zum Thema "Gegen das Vergessen: Die Opfer der NS-Euthanesie" kann bereits vom 3. bis zum 8. Mai 2017 im Mehrgenerationenhaus besucht werden. Folgende Zeiten stehen dafür zur Verfügung:
Mittwoch, 3. 5. 17 von 09.00 bis 17.00 Uhr
Donnerstag, 4. 5. 2017 von 09.00 bis 15.30 Uhr
Freitag, 5. 5. 2017 con 13.30 bis 17.00 Uhr
Samstag, 6. 5. 2017 von 09.00 bis 12.00 Uhr
und am Montag, den 8. 5. 2017 von 15.00 bis 19.00 Uhr.


Übrigens: DIE LINKE fordert bereits seit 2015, dass dieser 8. Mai ein gesetzlicher Feiertag wird.


Schnelles Internet für die Samtgemeinde Meinersen?!

Am Montag, 24.04.17 um 19:00 Uhr veranstaltet die Samtgemeinde Meinersen zusammen mit der Telekom eine Informationsveranstaltung zum Thema „Schnelles Internet für die Samtgemeinde Meinersen“. Die Veranstaltung findet im Kulturzentrum Meinersen statt.

Eine Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.
Die fĺächendeckende Versorgung mit schnellem Internet ist eine Forderung der Linken, die wir auch in unserem kommunalen Wahlprogramm festgehalten haben. Wir möchten alle Interessierten zur Teilnahme an der Veranstaltung ermuntern.


Flugblatt für die Friedensaktion am Ostersamstag von BUNT statt BRAUN Gifhorn

In der Anlage übersende ich Euch ein Flugblatt für die Friedensaktion am Ostersamstag (bzw. auch Karsamstag genannt) von BUNT statt BRAUN Gifhorn.Es wäre sehr schön, wenn viele Mitglieder unseres Kreisverbandes zu dieser wichtigen Veranstaltungen kommen würden.  Beste Grüße und ein sonniges Wochenende

für den Vorstand

Winni Hatesohl

13. März 2017

Nothilfe für Kurdistan

Auch Gifhorner Linke unterstützen „Projekt Familienpatenschaften“

Nachdem zahlreiche kurdische Städte dem Erdboden gleichgemacht wurden, hat das Regime Erdogan inzwischen auch diejenigen Vereine in Nordkurdistan verboten, die für die Bevölkerung der zerstörten Städte Nothilfe geleistet hatten. Die kurdische Zivilbevölkerung soll so durch eine Politik des Aushungerns zum Gehorsamkeit gezwungen werden.

Einen Filmvortrag zur aktuellen Situation in Kurdistan wurde anlässlich eines Themenabends den anwesenden Mitgliedern und Gästen im Büro des Linken-Kreisverbandes Gifhorn präsentiert. In einer anschließenden Diskussionsveranstaltung wurde besonders auf die Möglichkeit der direkten Unterstützung eingegangen. Dazu informierten Mitglieder des NAV-DEM (Demokratisches Gesellschaftszentrum der KurdInnen in Deutschland e.V) über das „Nothilfeprojekt Familienpatenschaften“.

Mit Hilfe von direkten Zuwendungen an Familien, die im Zuge der Zerstörung durch das türkische Militär ihre Häuser und Wohnungen verloren haben, können diese weiter aushalten in der Hoffnung auf eine Entspannung ihrer Situation. Das NAV-DEM unterstützt die Aktion auch hierzulande und übernimmt gerne auch die Vermittlerrolle.

Weitere konkrete Informationen erhalten interessierte Mitmenschen nach Anfrage auch durch den Gifhorner Kreisverband der LINKEN unter der E-Mail-Adresse kontakt@dielinke-gifhorn.de, unter der Webadresse www.navdem.com und telefonisch unter der 01577 2085796.

Eine Publikation im PDF-Format mit wertvollen Informationen ist auch unter diesem LINK abzurufen.

Linke aus dem Kreisverband Gifhorn unterstützen gemeinsam mit Mitgliedern des Demokratischen Gesellschaftszentrums der KurdInnen in Deutschland e. V. die Aktion „Nothilfe für Kurdistan“.
9. Dezember 2016

Mitgestalten des Gifhorner Kinderweihnachtsmarktes

Märchenerzählen auf arabisch

Unter dem Motto „Fremde Märchenwelten“ hatte das Gifhorner Bündnis für Familien am Freitag, 9. Dezember, zum Kinder-Weihnachtsmarkt eingeladen. Mit dabei war auch unsere Linke, welche ein Märchenerzählen in arabischer Sprache organisiert hatte.

Martina Bodenstein und Marion Köllner waren mit Freude dabei. Und all die Kinder ebenso.

                                                            

                                              

                         

                                                       

 




 

 

3. April 2016

Regionalversammlung der LINKEN in Gifhorn

Wahlen der Bundesparteitagsdelegierten für den Wahlbereich 5

Mit einem Gruppenfoto bei herrlichen Sonnenschein endete die Regionalversammlung der Kreisverbände im Wahlbereich 5 der Niedersächsischen LINKEN. Genossinnen und Genossen der Kreisverbände Celle, Gifhorn, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Nienburg, Schaumburg, Uelzen und Wolfsburg hatten sich in den Räumen des Gifhorner Kreisverbandes versammelt, um ihre Delegierten zu wählen.

Folgende Delegierte werden durch uns zum Bundesparteitag unserer LINKEN am 28. und 29. Mai in Magdeburg vertreten: Birgit Meyer und Arne Brix als Delegierte, Marion Köllner und Christoph Mai als Ersatzdelegierte.

Im Laufe der Versammlung gab Pia Zimmermann zum Thema "Gesundheit und Pflege als kommunale Kernaufgabe" einen Einblick in die aktuelle Situation. Leider musste die daraus entstandene Diskussion aufgrund der begrenzten Zeit etwas kürzer gehalten werden.
Viktoria Kretschmer berichtete aus dem Landesvorstand, und Arne Brix erläuterte uns in einem eindrucksvollen Statement die Positionen des Parteivorstandes zu den dringensten aktuellen Themen.

Behiye Uca berichtete über ihre Arbeit als Mandatsträgerin im benachbarten Landkreis Celle. Sie sagte uns für den Kommunalwahlkampf ihre Unterstützung zu; für den KV Gifhorn ist sie das Bindeglied zum Landesvorstand der Partei DIE LINKE Niedersachsen. Sie hatte es sich nicht nehmen lassen an unserer Versammlung teilzunehmen, obwohl sie heute Geburtstag hat. Der Kreisverband bedankte sich bei ihr mit einem kleinen Präsent.

Einstimmig veranschiedet wurde eine Resolution der Regionalversammlung, die A 39 aus dem Bundesverkehrswegeplan zu streichen.

Marion Köllner und Klaus Brinkmann als Sprecher des ausrichtenden Gifhorner Kreisverbandes bedankten sich bei den Teilnehmern der Regionalversammlung für die spannenden Stunden, bevor es dann wieder hinaus ging in einen herrlich-sonnigen Sonntag.

 

                                                            

Unsere Delegierten für den Bundesparteitag: Marion Köllner, Arne Brix, Birgit Meyer und Christoph Mai.

 


 

 

21. Januar 2016

Unsere Rente - Themenabend mit Jutta Krellmann und Wolfgang Ebensen

Wolfgang Ebensen, Jutta Krellmann und Marion Köllner in der Diskussion

 

CDU und SPD haben zu Beginn dieses Jahrhunderts die Rentenbedingungen für die ArbeitnehmerInnen grundsätzlich verändert. Die Arbeitnehmer sollen durch eigenes Sparen für das Alter vorsorgen. Auch dadurch nimmt die Altersarmut ständig zu. Dabei haben die beiden Parteien völlig außer Acht gelassen, dass die Bundesrepublik Deutschland noch immer als Sozialstaat gilt.

Wolfgang Ebensen vom ver.di OV Celle (bis 2005 Gewerkschaftssekretär, ausgebildet in Sozial- und Steuerrecht und aktiv im "Seniorenaufstand") und Jutta Krellmann als Bundestagsabgeordnete der LINKEN als Gäste unseres Kreisverbandes hatten den anwesenden Teilnehmern einen interessanten und spannenden Diskussionsabend bereitet. Spannend auch deshalb, weil nicht nur Mitglieder unserer LINKEN anwesend waren, sondern auch weitere Fachleute und aktive Mitglieder der SPD.

In einem kleinen Einführungsreferat hatte Wolfgang die aktuelle Rentensituation dargestellt. Er informierte zu den Themen Bundeszuschuss zur Rentenversicherung, über das Standardrentenniveau und über die Beitragsbemessungsgrenze.

In der Diskussion unter der Moderation von Marion Köllner erfuhren wir, dass jede fünfte neue Rente eine Erwerbsminderungsrente ist, und dass neben der Rente mit 67 auch die prekäre Beschäftigung immer mehr Menschen zwangsläufig in die Altersarmut führt.

Angesprochen wurden auch der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung, die Forderung von Jutta nach Anhebung des Rentenniveaus (gesetzlich geregelt 43% bis 2030) zurück auf 53% und der starke Lobbyismus, der allen Teilnehmenden dieses Abends mächtig Sorgen bereitet.

Eine Aussage darüber, dass es doch längst schon auch eine "Rente mit 80" gibt, weil viele Rentner noch dazuverdienen müssen, sich aber aus Scham darüber nicht melden, lässt uns alle weiter darüber nachdenken, wohin der eingeschlagene Weg der aktuellen Rentenpolitik uns noch führen wird.

Einigkeit gab es in der Feststellung, dass es eine gemeinsame Kampfaufgabe sein wird, die potentiellen Wähler zur Veränderung der politischen Verhältnisse zu mobilisieren und an die Wahlurnen zu bekommen.

Der abschließende Satz von Wolfgang, dass es zwischen s e i n e n Aktivitäten und denen von Jutta mehr Übereinstimmungen gibt als mit denen von Hubertus Heil, hatte alle Teilnehmer schmunzeln lassen. 

 

(Bild & Text von Klaus Brinkmann)


 

 

10. November 2015

Zur Flüchtlingssituation - Eine Diskussionsrunde mit interessierten Mitbürgern

Mit einem Blick auf die verschärfte Gesetzgebung und deren Auswirkungen

Marion Köllner im Gespräch mit Anis Hamzic, Tiana Kruskic, Billy Ray Schlag und Mehmet Karakas


Sie waren zusammengekommen, um über die Auswirkungen der aktuellen Flüchtlingssituation zu diskutieren. Über die Möglichkeiten der Hilfe für Flüchtlinge, über Chancen, über Perspektiven, über Alternativen, über Ängste.... und über Solidarität.

Marion Köllner als Vorsitzende des Linken-Kreisverbandes hatte interessante Gäste eingeladen. Still war es im Raum, als Tiana Kruskic von ihren Erlebnissen als Flüchtlingskind erzählte. Sie war seinerzeit aus dem zerschlagenen Jugoslavien als Kind studierter Eltern nach Deutschland gekommen. Nachdem Tiana nun selber studiert hat, unterstützt sie die heutigen Flüchtlinge. Auch mit Hilfe der Musik. Gemeinsam mit ihrem Freund Billy Ray Schlag. Er ist Musiker, Komponist und Produzent. An diesem Abend aber ist er auch Flüchtlingshelfer. Einer mit viel Sachverstand. Und mit viel sozialem Engagement.
Interessiert hören die Besucher des Abends den Schilderungen der Beiden zu. Über Möglichkeiten der Integration und warum sie so oft nicht stattfindet. Über Hürden und über permanente Angst. Und über Menschlichkeit.

Anis Hamzic ist viel später aus einem kriegserschütterten Land zu uns nach Deutschland gekommen. Er spricht vier Sprachen und die Menschen und Institutionen nutzen seine Dienste zum Übersetzen sehr gerne. In seinen Schilderungen hört man seinen Stolz heraus über seine kleine Familie. Er darf eine Ausbildung machen zum Altenpfleger. Darin fühlt er sich aufgenommen. Er darf etwas tun für das Land, in dem er nun lebt.

Mehmed Karakas erzählt von dem, was jetzt getan werden muss. Auch er hat seine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen, sein eigenes Weltbild.

Alle drei aber verbindet der Wille, etwas zu tun für die Menschen die nun zu uns kommen. Alle an diesem Abend, alle in diesem Raum wollen das. Ein jeder mit seinen Möglichkeiten. Soviel Solidarität zu spüren, das tut gut.   

 

(Bild & Text von Klaus Brinkmann)